Um Unfälle zu verhindern, braucht es sichere Velorouten
Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik zeigt, dass 2024 glücklicherweise weniger Velofahrende in der Stadt Zürich verunfallt sind, obwohl mehr Menschen mit dem Velo unterwegs waren. «Der Abwärtstrend bei den Unfallzahlen ist wichtig. Aber auch 508 verunfallte Velofahrende sind noch zu viele», hält SP-Gemeinderätin Anna Graff fest.
Damit weniger Menschen in der Stadt Zürich verunfallen, braucht es dringend mehr sichere Velorouten. Umso unverständlicher ist es, dass FDP-nahe Rekurrent:innen die Umsetzung von 20 Kilometern fertig geplanten Velorouten weiter vor Gericht blockieren.
Drei klare Volksentscheide für sichere Velorouten
Besonders stossend ist diese Blockadehaltung, weil sich die Bevölkerung der Stadt Zürich in mittlerweile drei Volksabstimmungen klar hinter den Bau von sicheren Velorouten gestellt hat: 2020 mit dem deutlichen ja zur Velorouten-Initiative, 2021 beim Verkehrsrichtplan und im September letzten Jahres mit den Stadtklima-Beschlüssen.
«Wir hoffen wirklich, dass sich die Rekurrent:innen nochmals ernsthaft überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, auch nach drei deutlichen Volksentscheiden weiter Fundamentalopposition zu betreiben», so Anna Graff weiter. «Die SP wird sich jedenfalls weiterhin mit aller Kraft für eine rasche Umsetzung des Veloroutennetzes einsetzen.»